Mit ihrer Beteiligung setzen die Kolleginnen und Kollegen ein deutliches Zeichen für die Forderungen der IG Metall und machen klar: Die bisherige Haltung der Arbeitgeber stößt in den Belegschaften auf immer weniger Verständnis.
Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt, das den Leistungen der Beschäftigten gerecht wird. Die IG Metall fordert deshalb weiterhin 5 Prozent mehr Entgelt für zwölf Monate sowie Perspektiven für sichere Arbeitsplätze, Investitionen und die Zukunft der industriellen Standorte.
Javier Pato-Otero, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Wiesbaden, erklärte vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern:
„Die Stimmung hier vor dem Werkstor von KHS ist hervorragend. Die Kolleginnen und Kollegen von KHS, Kaibel und Sieber stehen geschlossen hinter unseren Forderungen. Die Arbeitgeber blockieren seit Wochen eine faire Tarifeinigung und haben bisher kein Angebot vorgelegt, das den Leistungen der Beschäftigten gerecht wird. Deshalb erhöhen wir jetzt den Druck. Unsere Stärke ist die Solidarität der Belegschaften. Je sichtbarer wir sind, desto eher werden die Arbeitgeber einlenken. Wir erwarten in der nächsten Verhandlung ein faires und verhandlungsfähiges Angebot. Es geht um 5 Prozent mehr Entgelt, aber genauso um sichere Arbeitsplätze, Investitionen und eine starke Zukunft für unsere Standorte und die gesamte Metall- und Elektroindustrie.“
Die Beteiligung am Warnstreik und die Stimmung vor Ort zeigen die große Geschlossenheit der Beschäftigten. Viele Kolleginnen und Kollegen machten deutlich, dass sie von den Arbeitgebern mehr Wertschätzung für ihre tägliche Arbeit erwarten.
Tobias Schanne, Betriebsratsvorsitzender der KHS GmbH in Worms, betonte:
„Die Kolleginnen und Kollegen bei KHS leisten jeden Tag hervorragende Arbeit und sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass unser Unternehmen erfolgreich bleibt. Die hohe Beteiligung am Warnstreik zeigt, dass die Belegschaften hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Gute Arbeit muss auch morgen ihren Wert behalten. Dafür brauchen wir faire Entgelte, aber auch Perspektiven für Beschäftigung und Standortentwicklung. Die Arbeitgeber sind jetzt am Zug, die Blockadehaltung aufzugeben und ein Angebot vorzulegen, das den Respekt gegenüber den Beschäftigten deutlich macht.“
Mit dem Warnstreik in Worms senden die Beschäftigten von KHS, Kaibel und Sieber ein deutliches Signal an die Arbeitgeberseite. Die IG Metall macht klar, dass die Warnstreiks in den kommenden Tagen fortgesetzt und ausgeweitet werden, wenn in den Verhandlungen kein substantieller Fortschritt erzielt wird.
Die Beschäftigten fordern nicht nur eine faire Entgelterhöhung von 5 Prozent für zwölf Monate. Sie erwarten auch konkrete Perspektiven für Beschäftigungssicherung, Investitionen und die Zukunft der industriellen Standorte. Die hohe Beteiligung und die starke Unterstützung der Belegschaften in Worms zeigen: Die Bereitschaft, gemeinsam für diese Ziele einzustehen, ist groß. Tarifliche Erfolge fallen nicht vom Himmel – sie werden gemeinsam erkämpft. Jede Kollegin und jeder Kollege zählt.